Meine Wahl zum Motto "Farbe":
"Eine Neunzehnjährige tauscht "tausend Schritte ins Ungewisse gegen die gewohnten Wege der ... sozialistischen Sicherheit" und wagt, allein auf sich gestellt, das, was eigentlich unmöglich schien: die Flucht in die Bundesrepublik Deutschland über ein Drittland. Eine Reise nach Algerien wird zu einer Reise in die Freiheit. Die Umstände der abenteuerlichen Flucht der Anne Kneip aus der DDR im Jahr 1984 erhellen schlaglichtartig ein Stück ostdeutscher Wirklichkeit" (Klappentext)
Ich konnte es kaum abwarten, dieses Buch, ein Geschenk, zu lesen. Und am Ende des Tages hatte ich die 181 Seiten verschlungen, mit klopfendem Herzen. Als in Algerien der Stein flog, zog ich den Kopf ein und bei der Paßkontrolle am Pariser Flughafen brach mir der Schweiß aus.
Anne Kneip hat mich mitgenommen auf Ihre Flucht und ich war von der ersten Seite an mittendrin.
Für mich war es eine Reise in meine eigene Vergangenheit - 18 Jahre habe ich im Sozialismus überlebt, als schwarzes Schaf (als Pfarrerstochter), und das Mißtrauen, von dem Sie erzählt, kenne ich nur zu gut.
Wortgewand und unterhaltsam, die sozialistischen Charaktere genaustens getroffen ... absolut empfehlenswert!!
~ Kuschliges gegen die Kälte ~
~ Let's (Square) dance! ~ Dank Luzia Pimpinella ist dieser Donnerstag lagunentürkis - meine Lieblingsfarbe!!!
Spiele mit der ganzen Familie sind sehr wirkungsvoll zur Stimmungssteigerung an grauen Tagen :o)
Noch mehr pfefferminzgrüne Bilder findet Ihr bei Luzia Pimpinella.
Luzia Pimpinella hat zu einer farbenfrohen Fotoaktion aufgerufen - was für eine tolle Idee!
Diese Woche ist limettengrün:
~ Frühling im Wohnzimmer~
~ das nächste Projekt ~ Grün ist zwar nicht gerade "meine" Farbe, aber sehr wirkungsvoll gegen das kühle Grau der letzten Woche.
Boah, da habe ich mir ja was vorgenommen ...
Nein, ein neues (altes) Kleid gibt es heute noch nicht. Haha! Auf dem Weg dahin begegnen mir so einige Stolpersteine. Davon will ich euch berichten:
1. Aussuchen & entscheiden:
Seit Tagen blättere ich durch 4 Zeitschriften aus den 50er Jahren: "Wow, das Kleid ist toll! Oh, das aber auch! Und das erst!!"
Aber: Vor 60 Jahren gab es jedes Modell nur in einer Größe! Konkret heißt das: Die Aha-Modelle sind natürlich zu groß und die in meiner Größe sind selten sensationell. Natürlich!
Lösung: Schnitt verkleinern. Das wollte ich ja unbedingt lernen ...
Gestern habe ich mich entschieden:
Modell G 15588 aus "Günther Modenblatt" 4/1957 soll das nächste Kleid werden.
2. Schnitt kopieren:
Was habe ich mich geärgert, als Burda im letzten Jahr die Anzahl der Schnittmusterbögen halbierte - Unübersichtlichkeit pur.
Im Vergleich zu den Bögen der 50er Jahre sind sie immerhin schön bunt.
Problem: Ich schaue auf den Bogen und sehe schwarz. Die vielen Zeichen erinnern mich ans Morsen. Das kann ich aber auch nicht.
Lösung: Glück gehabt! Der Vorbesitzer hat dieses Kleid auch schon genäht und die Schnittteile mit Buntstift nachgezeichnet.
3. Schnittmuster zusammensetzen:
Problem: Vorderteil 1 (ok), Vorderteil 2 (aha), Vorderteil 3 (??). Wie passen die zusammen??
Lösung: Ahhh, es sind ja wenigstens Zahlen dran! Das war's dann aber auch schon. Eine Nähanleitung gibt es nicht. Diese Zeichnung ist alles, was die Hobbyschneiderin von 1957 benötigte. Respekt!
Mein Tatendrang ist verflogen. Immerhin habe ich es geschafft, das Schnittmuster zu kopieren und die Zusammensetzung zu verstehen.
Weitere Stolpersteine demnächst ...